Versuchtes Tötungsdelikt in Asylunterkunft

27.02.2017 - 18:20 Uhr

Deutschland. Die Kripo Ingolstadt ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts, nachdem es am Samstagnachmittag zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern einer Asylunterkunft kam.

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Nach bisherigem Kenntnisstand kam es im Freigelände der Asylunterkunft zwischen zwei 21 und 29 Jahre alten Männern zu einem verbalen Streit. Dieser eskalierte jedoch und der 29-Jährige attackierte seinen 21-jährigen Kontrahenten mit Fäusten und vermutlich einem Messer.

Der 21-Jährige erlitt dabei Schnittverletzungen am Hals und im Gesicht, konnte aber nach ärztlicher Behandlung wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden.

Beim Eintreffen der verständigten Polizei hatte sich der Tatverdächtige bereits vom Tatort entfernt, tauchte aber noch während der laufenden Fahndungsmaßnahmen, etwa zwei Stunden später, bei der Polizeiinspektion Neuburg auf und wurde dort festgenommen.

In enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Ingolstadt übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts. Das Motiv und die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Die Ermittlungen dauern an. Die Tatwaffe wurde noch nicht aufgefunden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft ordnete der zuständige Ermittlungsrichter die Untersuchungshaft gegen den Beschuldigten an. Er wurde gestern in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.


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