Lebensgefährliche Verletzungen: Flüchtling sticht auf offener Straße mit Messer auf 18-Jährigen ein

22.03.2017 - 18:21 Uhr

Deutschland. In der Nacht zum Samstag hat ein sogenannter "minderjähriger Flüchtling" einen 18-jährigen Jugendlichen in Bremen brutal überfallen und mit einem Messer niedergestochen. Das Opfer erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

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Wie die Polizei heute Nachmittag bekanntgab, überfiel in der Nacht von Freitag auf Samstag ein Räuber in der Bremer Innenstadt einen 18 Jahre alten Jugendlichen und fügte ihm mit einem Messer lebensgefährliche Verletzungen zu.

Der Täter attackierte den 18-Jährigen kurz nach Mitternacht in der Falkenstraße, raubte Jacke und Bargeld und stach ihm mit einem Messer in den Oberkörper. Anschließend flüchtete der Angreifer.

Der junge Mann wurde von einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Er ist mittlerweile außer Lebensgefahr und konnte den Räuber auf einem Lichtbild wiedererkennen. Die sofort eingeleitete Fahndung nach dem Täter verlief zunächst erfolglos.

Die weiteren kriminalpolizeilichen Maßnahmen der Ermittlungsgruppe für sogenannte "unbegleitete minderjährige Flüchtlinge" führten aber schnell zum Erflog. Der vorgeblich "18-jährige" Messerstecher wurde in einem Bremer Hotel festgenommen. Laut Polizei soll er sich unter falschen Namen und Geburtsdaten als Flüchtling einen Aufenthaltstitel erschlichen haben.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Bremen wurde ein Untersuchungshaftbefehl erlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.


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