Flüchtlingskrise: BKA gibt kuriose Ratschläge für Frauen

08.09.2016 - 13:45 Uhr

Deutschland. Allein im letzten Jahr kamen weit über eine Million Einwanderer aus der Dritten Welt nach Deutschland, fast ausschließlich Männer. Seitdem ist die Anzahl der sexuellen Übergriffe explodiert. Jetzt gibt das Bundeskriminalamt Tipps an deutsche Frauen, wie sie sich vor Vergewaltigungen schützen können.

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"Wenn Frauen ein beklemmendes Gefühl dabei haben, wenn sie auf eine Gruppe Männer stoßen oder eine Situation wahrnehmen, von der eine Gefahr ausgehen könnte, sollten sie ihrer Intuition auf jeden Fall vertrauen und vermeiden, in diese Situation hineinzugeraten", sagte Markus Koths, Pressesprecher des Bundeskriminalamts (BKA), laut shz.de.

Dazu müsse man notfalls bereit sein, "Umwege in Kauf zu nehmen". Außerdem sollte man schauen, "ob eventuell Polizisten in der Nähe sind, die man ansprechen kann".

Sollte man trotz aller Vorsichtsmaßnahmen angegriffen werden, sei es ganz wichtig, dass man sich wehrt.

"Hierbei dann möglichst mutig und entschlossen vorgehen. Aber auch lautes Schreien ist eine gute Methode Passanten auf sich aufmerksam zu machen", meint der BKA-Pressesprecher.

"Rufen Sie bitte die Polizei!"
Dazu gehöre auch, eine Person in der direkten Umgebung ganz konkret anzusprechen, so dass diese sofort weiß, dass nur sie gemeint ist. So könne der Druck erhöht werden, zu helfen. Ein Beispiel hierfür wäre: "Sie da drüben mit der Brille und dem blauen Anorak, rufen Sie bitte die Polizei!"

Sollte es vorher keine Möglichkeit geben, die Polizei zu alarmieren, sollten Betroffene spätestens nach der Vergewaltigung den Notruf wählen und die Polizei verständigen. Außerdem können Frauen nach sexuellen Übergriffen die staatliche Webseite hilfetelefon.de aufrufen, um Beratung zu erhalten.




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